Statuten des Vereins

 

Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

 

§ 1

Name des Vereins

 

Der Verein führt den Namen: Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

und führt das Motto: Si vis pacem para pacem – Wenn Du den Frieden willst, bereite ihn.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in Leoben und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa.

 

3. Die Einrichtung von Zweigvereinen wird nicht ausgeschlossen.

 

4. Partnerverein ist Pro Loco Fogliano Redipuglia in Fogliano (Autonome Region Friaul-Julisch Venetien, Italien).

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung des Friedensgedankens und zwar durch

a: Projekte

b: Exkursionen

c: Kontakte mit Menschen und Institutionen in anderen Ländern

d: regelmäßige Zusammenkünfte und Gespräche.

 

Die hierzu notwendigen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Beiträge und Spenden.

 

Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

 

4. Die Ausrichtung des Vereins auf die Friedensarbeit, die auch die Förderung des Europagedankens

beinhaltet, bedingt parteipolitische, weltanschauliche und in jeder Beziehung parteiliche

Unabhängigkeit. Der Verein arbeitet mit allen gesellschaftlichen Kräften zusammen, die bereit

Sind, den Zweck des Vereins zu unterstützen.

Unbeschadet ihrer persönlichen Präferenz sind deshalb vor allem die Mitglieder des Vorstandes

Gehalten, sich bei ihrer Arbeit für die Zwecke des Vereins vom Grundsatz der Unabhängigkeit

in jeder Beziehung leiten zu lassen.

 

§ 3

Arten der Mitgliedschaft

 

Es gibt ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

 

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch

Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

Ehrenmitglieder sind solche, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein

ernannt werden.

 

 

 

- 2 -

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

 

Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen

werden, die den Vereinszweck unterstützen wollen und deren Mitgliedschaft vom

Vorstand oder mindestens einem Mitglied empfohlen wird.

 

Vor dem Bescheid der Vereinsbehörde erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern

durch die Gründer.

 

3. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von

Gründen verweigert werden.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die

Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

 

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch

Austritt oder Ausschluss.

 

Der Austritt kann jederzeit unter Einhaltung einer mindestens einmonatigen

Frist erfolgen.

 

3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand wegen dauernder Verletzung der

Mitgliedspflichten, zu denen auch die regelmäßige Zahlung des Beitrages gehört, und wegen unehrenhaften Verhaltens ausgesprochen werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

 

4. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den genannten Gründen von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

 

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Die Beschlüsse der Vereinsorgane werden von den Mitgliedern beachtet und umgesetzt. Zu den Pflichten gehört auch die regelmäßigen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Mitgliederversammlung festgelegten Höhe.

 

 

- 3 –

 

§ 7

Die Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder statt. Die Rechnungsprüfer können dem Vereinsgesetz entsprechend ebenfalls eine Mitgliederversammlung verlangen oder einberufen.

 

 

 

3. Zu einer Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher auf postalischem oder elektronischem Weg unter Beifügung einer Tagesordnung vom Vorstand einzuladen.

 

4. Anträge zur Mitgliederversammlung, ausgenommen der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, der auch auf einer Mitgliederversammlung gestellt werden kann, müssen mindestens drei Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich eingereicht werden; die derart eingebrachten Anträge werden der Tagesordnung hinzugefügt.

 

5. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 

6. Alle Mitglieder sind an einer Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigt, stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist nicht möglich, wohl aber die Deponierung des Votums zu einer anstehenden Abstimmung.

 

7. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Bevollmächtigten beschlussfähig. Sind weniger Mitglieder anwesend, so findet die Mitgliederversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

 

8. Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Satzung des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen hingegen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter, bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Vorstandsmitglied, bei Verhinderung des gesamten Vorstandes das an Jahren älteste Vereinsmitglied.

 

 

 

 

 

 

 

 

- 4 –

 

§ 8

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a. Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

b. Entlastung des Vorstandes

c. Beschlussfassung über den Voranschlag.

Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungs-

prüfer.

Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins.

Beratung und Beschlussfassung über Fragen in Zusammenhang mit dem Vereinszweck und sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

 

§ 9

Der Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassier. Jede Vorstandsposition kann mit mehreren Stellvertretern versehen werden.

 

2. Der Vorstand, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitglieder-

versammlung einzuholen ist. Bei Funktionsunfähigkeit des Vorstandes über unvorhersehbar lange Zeit hat jeder Rechnungsprüfer die Aufgabe, zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

 

Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, in dessen Verhinderung vom ältesten Mitglied schriftlich oder mündlich einberufen.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder einberufen und wenigstens die

Hälfte anwesend ist.

 

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

7. Den Vorsitz führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Mangelt es auch an diesem, das an Jahren älteste Vorstandsmitglied.

 

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes auch durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

 

 

 

 

 

- 5 -

 

Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes entheben. Dies aber nur bei Anwesenheit von mindestens 50% der Mitglieder und einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

 

Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw.Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam. Bis dahin ist die Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

 

 

§10

Aufgabenbereich des Vorstandes

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass die Finanzlage des Vereins rechtzeitig und hinreichend erkennbar ist. Er hat ein den Anforderungen des Vereins entsprechendes Rechnungswesen einzurichten, insbesondere für die laufende Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu sorgen. Zum Ende des Rechnungsjahres hat der Vorstand innerhalb von fünf Monaten eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen.

Vorbereitung der Mitgliederversammlung

Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen.

Verwaltung des Vereinsvermögens.

Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

 

§ 11

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 

Die wichtigste Aufgabe des Obmannes ist es, in Zusammenarbeit mit den übrigen Vorstandsmitgliedern Projekte und Veranstaltungen vorzubereiten, die den Vereinszweck fördern.

 

Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmannes; in Geldangelegenheiten des Obmannes und des Kassiers.

 

Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

 

Der Schriftführer unterstützt den Obmann in der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.

 

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 

 

- 6 -

 

Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter, sofern sie im Vorstand aufscheinen.

 

 

§ 12

Die Rechnungsprüfer

 

Die zwei Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören und werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Das Rechnungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Es darf zwölf Monate nicht überschreiten. Eine Wiederbestellung der Rechnungsprüfer ist möglich.

 

Der Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer hat die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für den Bestand des Vereins aufzuzeigen. Die Rechnungsprüfer berichten dem Vorstand.

 

Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §9 Abs. 8, 9 und 10 sinngemäß.

 

 

§ 13

Meinungsverschiedenheiten/Streitschlichtung

 

Meinungsverschiedenheiten, die den Verein betreffen, werden grundsätzlich ausdiskutiert und auf einer Mitgliederversammlung einer Entscheidung zugeführt.

 

Führt dies zu keinem Resultat, gelten die folgenden Bestimmungen des Vereinsrechts:

 

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet die Vereinsschlichtungseinrichtung.

 

Diese Einrichtung setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Sie wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Vereinsmitglied als Vorsitzenden der Schlichtungseinrichtung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

 

Diese Schlichtungseinrichtung fällt ihre Entscheidungen bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 14

Auflösung des Vereins

 

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

 

 

- 7 -

 

Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Verwertung dieses Vermögens zu entscheiden. Es ist darüber ein Beschluss zu fassen, wem das nach Abdeckung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer gemeinnützigen Organisation (im Sinne der Abgabenordnungen) zufallen.

 

Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Die freiwillige Auflösung ist vom letzten Obmann gemäß § 28 Vereinsgesetz in einer für amtliche Verlautbarungen bestimmten Zeitung zu veröffentlichen.

 

 

 

 

 

Statuten des Vereins

 

Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

 

§ 1

Name des Vereins

 

Der Verein führt den Namen: Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

und führt das Motto: Si vis pacem para pacem – Wenn Du den Frieden willst, bereite ihn.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in Leoben und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa.

 

3. Die Einrichtung von Zweigvereinen wird nicht ausgeschlossen.

 

4. Partnerverein ist Pro Loco Fogliano Redipuglia in Fogliano (Autonome Region Friaul-Julisch Venetien, Italien).

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

Zweck des Vereins ist die Förderung des Friedensgedankens und zwar durch

a: Projekte

b: Exkursionen

c: Kontakte mit Menschen und Institutionen in anderen Ländern

d: regelmäßige Zusammenkünfte und Gespräche.

 

Die hierzu notwendigen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Beiträge und Spenden.

 

Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

 

4. Die Ausrichtung des Vereins auf die Friedensarbeit, die auch die Förderung des Europagedankens

beinhaltet, bedingt parteipolitische, weltanschauliche und in jeder Beziehung parteiliche

Unabhängigkeit. Der Verein arbeitet mit allen gesellschaftlichen Kräften zusammen, die bereit

Sind, den Zweck des Vereins zu unterstützen.

Unbeschadet ihrer persönlichen Präferenz sind deshalb vor allem die Mitglieder des Vorstandes

Gehalten, sich bei ihrer Arbeit für die Zwecke des Vereins vom Grundsatz der Unabhängigkeit

in jeder Beziehung leiten zu lassen.

 

§ 3

Arten der Mitgliedschaft

 

Es gibt ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

 

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch

Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

Ehrenmitglieder sind solche, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein

ernannt werden.

 

 

 

- 2 -

 

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

 

Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen

werden, die den Vereinszweck unterstützen wollen und deren Mitgliedschaft vom

Vorstand oder mindestens einem Mitglied empfohlen wird.

 

Vor dem Bescheid der Vereinsbehörde erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern

durch die Gründer.

 

3. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von

Gründen verweigert werden.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die

Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

 

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch

Austritt oder Ausschluss.

 

Der Austritt kann jederzeit unter Einhaltung einer mindestens einmonatigen

Frist erfolgen.

 

3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand wegen dauernder Verletzung der

Mitgliedspflichten, zu denen auch die regelmäßige Zahlung des Beitrages gehört, und wegen unehrenhaften Verhaltens ausgesprochen werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

 

4. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den genannten Gründen von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

 

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

 

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Die Beschlüsse der Vereinsorgane werden von den Mitgliedern beachtet und umgesetzt. Zu den Pflichten gehört auch die regelmäßigen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Mitgliederversammlung festgelegten Höhe.

 

 

- 3 –

 

§ 7

Die Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder statt. Die Rechnungsprüfer können dem Vereinsgesetz entsprechend ebenfalls eine Mitgliederversammlung verlangen oder einberufen.

 

 

 

3. Zu einer Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher auf postalischem oder elektronischem Weg unter Beifügung einer Tagesordnung vom Vorstand einzuladen.

 

4. Anträge zur Mitgliederversammlung, ausgenommen der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, der auch auf einer Mitgliederversammlung gestellt werden kann, müssen mindestens drei Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich eingereicht werden; die derart eingebrachten Anträge werden der Tagesordnung hinzugefügt.

 

5. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 

6. Alle Mitglieder sind an einer Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigt, stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist nicht möglich, wohl aber die Deponierung des Votums zu einer anstehenden Abstimmung.

 

7. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Bevollmächtigten beschlussfähig. Sind weniger Mitglieder anwesend, so findet die Mitgliederversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

 

8. Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Satzung des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen hingegen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter, bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Vorstandsmitglied, bei Verhinderung des gesamten Vorstandes das an Jahren älteste Vereinsmitglied.

 

 

 

 

 

 

 

 

- 4 –

 

§ 8

Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a. Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

b. Entlastung des Vorstandes

c. Beschlussfassung über den Voranschlag.

Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungs-

prüfer.

Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins.

Beratung und Beschlussfassung über Fragen in Zusammenhang mit dem Vereinszweck und sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

 

§ 9

Der Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassier. Jede Vorstandsposition kann mit mehreren Stellvertretern versehen werden.

 

2. Der Vorstand, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitglieder-

versammlung einzuholen ist. Bei Funktionsunfähigkeit des Vorstandes über unvorhersehbar lange Zeit hat jeder Rechnungsprüfer die Aufgabe, zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

 

Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, in dessen Verhinderung vom ältesten Mitglied schriftlich oder mündlich einberufen.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder einberufen und wenigstens die

Hälfte anwesend ist.

 

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

7. Den Vorsitz führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Mangelt es auch an diesem, das an Jahren älteste Vorstandsmitglied.

 

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes auch durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

 

 

 

 

 

- 5 -

 

Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes entheben. Dies aber nur bei Anwesenheit von mindestens 50% der Mitglieder und einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

 

Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw.Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam. Bis dahin ist die Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

 

 

§10

Aufgabenbereich des Vorstandes

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass die Finanzlage des Vereins rechtzeitig und hinreichend erkennbar ist. Er hat ein den Anforderungen des Vereins entsprechendes Rechnungswesen einzurichten, insbesondere für die laufende Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu sorgen. Zum Ende des Rechnungsjahres hat der Vorstand innerhalb von fünf Monaten eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen.

Vorbereitung der Mitgliederversammlung

Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen.

Verwaltung des Vereinsvermögens.

Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

 

§ 11

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 

Die wichtigste Aufgabe des Obmannes ist es, in Zusammenarbeit mit den übrigen Vorstandsmitgliedern Projekte und Veranstaltungen vorzubereiten, die den Vereinszweck fördern.

 

Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmannes; in Geldangelegenheiten des Obmannes und des Kassiers.

 

Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

 

Der Schriftführer unterstützt den Obmann in der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.

 

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 

 

- 6 -

 

Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter, sofern sie im Vorstand aufscheinen.

 

 

§ 12

Die Rechnungsprüfer

 

Die zwei Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören und werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Das Rechnungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Es darf zwölf Monate nicht überschreiten. Eine Wiederbestellung der Rechnungsprüfer ist möglich.

 

Der Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer hat die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für den Bestand des Vereins aufzuzeigen. Die Rechnungsprüfer berichten dem Vorstand.

 

Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §9 Abs. 8, 9 und 10 sinngemäß.

 

 

§ 13

Meinungsverschiedenheiten/Streitschlichtung

 

Meinungsverschiedenheiten, die den Verein betreffen, werden grundsätzlich ausdiskutiert und auf einer Mitgliederversammlung einer Entscheidung zugeführt.

 

Führt dies zu keinem Resultat, gelten die folgenden Bestimmungen des Vereinsrechts:

 

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet die Vereinsschlichtungseinrichtung.

 

Diese Einrichtung setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Sie wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Vereinsmitglied als Vorsitzenden der Schlichtungseinrichtung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

 

Diese Schlichtungseinrichtung fällt ihre Entscheidungen bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 14

Auflösung des Vereins

 

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

 

 

- 7 -

 

Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Verwertung dieses Vermögens zu entscheiden. Es ist darüber ein Beschluss zu fassen, wem das nach Abdeckung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer gemeinnützigen Organisation (im Sinne der Abgabenordnungen) zufallen.

 

Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Die freiwillige Auflösung ist vom letzten Obmann gemäß § 28 Vereinsgesetz in einer für amtliche Verlautbarungen bestimmten Zeitung zu veröffentlichen.

 

 

 

 

 

Statuten des Vereins

Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

§ 1

Name des Vereins

Der Verein führt den Namen: Die Leobener Blaumützen – Freunde der Friedenswege

und führt das Motto: Si vis pacem para pacem – Wenn Du den Frieden willst, bereite ihn.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Leoben und erstreckt seine Tätigkeit auf Europa.

3. Die Einrichtung von Zweigvereinen wird nicht ausgeschlossen.

4. Partnerverein ist Pro Loco Fogliano Redipuglia in Fogliano (Autonome Region Friaul-Julisch Venetien, Italien).

§ 2

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Friedensgedankens und zwar durch

a: Projekte

b: Exkursionen

c: Kontakte mit Menschen und Institutionen in anderen Ländern

d: regelmäßige Zusammenkünfte und Gespräche.

Die hierzu notwendigen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Beiträge und Spenden.

Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

4. Die Ausrichtung des Vereins auf die Friedensarbeit, die auch die Förderung des Europagedankens

beinhaltet, bedingt parteipolitische, weltanschauliche und in jeder Beziehung parteiliche

Unabhängigkeit. Der Verein arbeitet mit allen gesellschaftlichen Kräften zusammen, die bereit

Sind, den Zweck des Vereins zu unterstützen.

Unbeschadet ihrer persönlichen Präferenz sind deshalb vor allem die Mitglieder des Vorstandes

Gehalten, sich bei ihrer Arbeit für die Zwecke des Vereins vom Grundsatz der Unabhängigkeit

in jeder Beziehung leiten zu lassen.

§ 3

Arten der Mitgliedschaft

Es gibt ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch

Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

Ehrenmitglieder sind solche, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein

ernannt werden.

 

 

- 2 -

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen

werden, die den Vereinszweck unterstützen wollen und deren Mitgliedschaft vom

Vorstand oder mindestens einem Mitglied empfohlen wird.

Vor dem Bescheid der Vereinsbehörde erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern

durch die Gründer.

3. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von

Gründen verweigert werden.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die

Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

 

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch

Austritt oder Ausschluss.

Der Austritt kann jederzeit unter Einhaltung einer mindestens einmonatigen

Frist erfolgen.

3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand wegen dauernder Verletzung der

Mitgliedspflichten, zu denen auch die regelmäßige Zahlung des Beitrages gehört, und wegen unehrenhaften Verhaltens ausgesprochen werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Mitgliederversammlung möglich, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

4. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den genannten Gründen von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Die Beschlüsse der Vereinsorgane werden von den Mitgliedern beachtet und umgesetzt. Zu den Pflichten gehört auch die regelmäßigen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Mitgliederversammlung festgelegten Höhe.

- 3 –

 

§ 7

Die Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder statt. Die Rechnungsprüfer können dem Vereinsgesetz entsprechend ebenfalls eine Mitgliederversammlung verlangen oder einberufen.

 

 

3. Zu einer Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vorher auf postalischem oder elektronischem Weg unter Beifügung einer Tagesordnung vom Vorstand einzuladen.

4. Anträge zur Mitgliederversammlung, ausgenommen der Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, der auch auf einer Mitgliederversammlung gestellt werden kann, müssen mindestens drei Tage vor dem Termin beim Vorstand schriftlich eingereicht werden; die derart eingebrachten Anträge werden der Tagesordnung hinzugefügt.

5. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

6. Alle Mitglieder sind an einer Mitgliederversammlung teilnahmeberechtigt, stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied ist nicht möglich, wohl aber die Deponierung des Votums zu einer anstehenden Abstimmung.

7. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Bevollmächtigten beschlussfähig. Sind weniger Mitglieder anwesend, so findet die Mitgliederversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

8. Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Satzung des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen hingegen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter, bei dessen Verhinderung das älteste anwesende Vorstandsmitglied, bei Verhinderung des gesamten Vorstandes das an Jahren älteste Vereinsmitglied.

 

 

 

 

 

 

 

- 4 –

 

§ 8

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a. Entgegennahme des Berichtes des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

b. Entlastung des Vorstandes

c. Beschlussfassung über den Voranschlag.

Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungs-

prüfer.

Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins.

Beratung und Beschlussfassung über Fragen in Zusammenhang mit dem Vereinszweck und sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 9

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern, und zwar aus dem Obmann und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und dem Kassier. Jede Vorstandsposition kann mit mehreren Stellvertretern versehen werden.

2. Der Vorstand, der von der Mitgliederversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitglieder-

versammlung einzuholen ist. Bei Funktionsunfähigkeit des Vorstandes über unvorhersehbar lange Zeit hat jeder Rechnungsprüfer die Aufgabe, zum Zwecke der Neuwahl des Vorstandes eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, in dessen Verhinderung vom ältesten Mitglied schriftlich oder mündlich einberufen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder einberufen und wenigstens die

Hälfte anwesend ist.

6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

7. Den Vorsitz führt der Obmann. Bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Mangelt es auch an diesem, das an Jahren älteste Vorstandsmitglied.

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes auch durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

 

 

 

 

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Die Mitgliederversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes entheben. Dies aber nur bei Anwesenheit von mindestens 50% der Mitglieder und einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw.Kooptierung (Abs.2) eines Nachfolgers wirksam. Bis dahin ist die Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

 

§10

Aufgabenbereich des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass die Finanzlage des Vereins rechtzeitig und hinreichend erkennbar ist. Er hat ein den Anforderungen des Vereins entsprechendes Rechnungswesen einzurichten, insbesondere für die laufende Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu sorgen. Zum Ende des Rechnungsjahres hat der Vorstand innerhalb von fünf Monaten eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung samt Vermögensübersicht zu erstellen.

Vorbereitung der Mitgliederversammlung

Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen.

Verwaltung des Vereinsvermögens.

Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

§ 11

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Die wichtigste Aufgabe des Obmannes ist es, in Zusammenarbeit mit den übrigen Vorstandsmitgliedern Projekte und Veranstaltungen vorzubereiten, die den Vereinszweck fördern.

Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des Obmannes; in Geldangelegenheiten des Obmannes und des Kassiers.

Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Der Schriftführer unterstützt den Obmann in der Führung der Vereinsgeschäfte. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 

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Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter, sofern sie im Vorstand aufscheinen.

 

§ 12

Die Rechnungsprüfer

Die zwei Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören und werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Das Rechnungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Es darf zwölf Monate nicht überschreiten. Eine Wiederbestellung der Rechnungsprüfer ist möglich.

Der Prüfungsbericht der Rechnungsprüfer hat die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für den Bestand des Vereins aufzuzeigen. Die Rechnungsprüfer berichten dem Vorstand.

Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §9 Abs. 8, 9 und 10 sinngemäß.

 

§ 13

Meinungsverschiedenheiten/Streitschlichtung

Meinungsverschiedenheiten, die den Verein betreffen, werden grundsätzlich ausdiskutiert und auf einer Mitgliederversammlung einer Entscheidung zugeführt.

Führt dies zu keinem Resultat, gelten die folgenden Bestimmungen des Vereinsrechts:

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet die Vereinsschlichtungseinrichtung.

Diese Einrichtung setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Sie wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit ein weiteres Vereinsmitglied als Vorsitzenden der Schlichtungseinrichtung. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Diese Schlichtungseinrichtung fällt ihre Entscheidungen bei Anwesenheit aller ihrer Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Sie entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Ihre Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 14

Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

 

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Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Verwertung dieses Vermögens zu entscheiden. Es ist darüber ein Beschluss zu fassen, wem das nach Abdeckung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer gemeinnützigen Organisation (im Sinne der Abgabenordnungen) zufallen.

Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Die freiwillige Auflösung ist vom letzten Obmann gemäß § 28 Vereinsgesetz in einer für amtliche Verlautbarungen bestimmten Zeitung zu veröffentlichen.